Ulli Olvedi

 

 

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Alle organisatorischen Infos nur beim Veranstalter

 

 

Seminarreihen

in Aidenried bei Herrsching/Ammersee
Detaillierte Informationen und Anmeldungsunterlagen:
Akademie Aidenried

www.apr-ammersee.de

Info Tel. +49 08808 / 92 475 90

 

 

 

           Seminarreihe 2016/2017, Beginn 15./16. Oktober 2016

 

           Seminarreihe 2017/2018, Beginn 25./26. Februar 2017

 

           2. Seminarreihe 2017/2018, Beginn 23./24. September 2017

 

           Seminarreihe 2018/2019, Beginn 6.-7. Oktober 2018

 

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           6-teilige Seminarreihe „Freundschaft schließen mit dem Tod“

 

           1)  Modul 1

                  Die Energien des Lebens und des Sterbens

                  ---> mehr

 

           2)  Modul 2

                  Weibliche und männliche Energie in Balance bringen

                  ---> mehr

 

           3)  Modul 3

                  Furchtlosigkeit entwickeln

                  ---> mehr

 

           4)  Modul 4

                  Traum-Yoga - Die Energiewelt des Traums entdecken

                  ---> mehr

 

           5)  Modul 5

                  Sterben und Tod - nach den Lehren des tibetischen Totenbuchs

                  ---> mehr

 

           6)  Modul 6

                  Heilen

                  ---> mehr 

 

 

 

Tara-Seminare in der Akademie Aidenried

 

 

 

 

           3./4. Juni 2017

                  Tara-Meditation

                  Einführung in die traditionelle Praxis

                  ---> mehr

 

 

 

 

Einzelne Seminare  in der Akademie Aidenried

 

 

 

 

           2./3. Dezember 2017

                  Heilmeditationen, Eine Einführung

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Seminare

in Österreich

Detaillierte Informationen und Anmeldungsunterlagen:

Gomde Österreich

www.gomde.eu

 

 

 

 

           10.-11. Juni 2017 

                  Harmonie der weiblichen und männlichen Energie in uns

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           21.-22. Oktober 2017 

                  Traum-Yoga - Die Energiewelt des Traums entdecken

                  ---> mehr

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu den Seminaren:

 

Buch + CD Heilmeditationen  (geführte Meditationen von Ulli Olvedi)

 

Ulli Olvedi: Die Energien des Lebens und des Sterbens, O.W.Barth

 

 

 

 

Grundlagen der in den Seminaren vermittelten Arbeit

mit subtilen Körper-Geist-Energien

 

 

Man kann sich die energetische Ganzheit unseres Seins als einen Kreis (Mandala) mit drei Ebenen vorstellen: Ganz außen befindet sich die grobe, auf den Körper bezogene Ebene der Körper-Geist-Energie; die mittlere Ebene entspricht der emotionalen Energie, die subtilste ist die dritte, innerste Sektion im Kreis. Dies ist die Ebene der spirituellen Energie, die auf den Kreismittelpunkt bezogen ist, Symbol der ursprünglichen, reinen Natur des Geistes. Diese „Landkarte“ verwenden wir in der Arbeit mit den subtilen Körper-Geist-Energien.

Die angewandten Methoden sind von den Prinzipien der buddhistischen Psychologie und des tibetischen Tantra abgeleitet (nach Chögyam Trungpa und Tarab Tulku). Elemente des Stillen Qi Gong und der Atemarbeit werden zum Teil ergänzend miteinbezogen.

 

 

                                                                                               

 

Überblick über die Seminarthemen:

                                                                                               

 

 

Freundschaft schließen mit dem Tod

 

Ein alter Weisheitsspruch aus Asien lautet: „Richtig leben lernen heißt richtig sterben lernen, richtig sterben lernen heißt richtig leben lernen“.

Von außen betrachtet mag das Leben lang erscheinen, das Sterben hingegen kurz. In der Erfahrung kann es anders, vielleicht sogar umgekehrt sein. Leben und Sterben sind nur an der Oberfläche getrennt und der linearen Zeit unterworfen. In tieferen Schichten unseres Seins, im Bereich der subtilen Energien, ist beides miteinander verbunden, und die Qualität unserer Existenz beruht darauf, wie bewusst wir diese Verbundenheit erleben – vor allem in den kleinen und großen Krisen, denen niemand ausweichen kann.

 

Auf der Ebene der subtilen Energie dominiert nicht Trennung wie im alltäglichen Geisteszustand, sondern Verbindung - zwischen dem Denken und der Intuition, zwischen Ich und Anderen, zwischen Individuum und Natur, zwischen Leben und Tod. Wir sind von Geburt an ausgerüstet mit der Fähigkeit, unser Bewusstsein auf die subtilen Energieebenen auszudehnen, haben jedoch gelernt, uns fast ausschließlich mit der materiellen Seite der Existenz zu identifizieren. Aber wir können lernen, uns neu zu orientieren. Die wichtigsten methodischen Mittel hierfür sind Tiefen-entspannung, Fühlendes Wahrnehmen und meditative Imagination.

 

Während die Praxis des tibetischen Tantra sehr exotisch anmutet, wurden diese Übungen aus ihrer traditionellen kulturellen und religiösen Verpackung herausgelöst, ohne dass sie ihre spirituelle Qualität verloren.

 

 

Die Energien des Lebens und des Sterbens

 

Die materialistische Vorstellungswelt unserer Kultur hat das alte Wissen um die subtilen Energie-Ebenen verdrängt, wodurch unsere Wahrnehmung nur noch auf die Oberfläche der Existenz gerichtet ist. Dieser enge Blickwinkel lässt den Tod als Erzfeind des Lebens, als Vernichtung schlechthin erscheinen und macht seine Integration unmöglich. Altes Wissen und neueste wissenschaftliche Forschungen machen deutlich, dass wir mit meditativen Methoden diese geistige Sackgasse verlassen können – um besser zu leben und besser zu sterben.

 

 

Weibliche und männliche Energie in Balance bringen

 

Die subtile Energie unserer Körper-Geist-Einheit hat zwei Aspekte, einen weiblichen und einen männlichen. Sind diese beiden Energien nicht im Gleichgewicht – sei es bei Mann oder Frau – behindern sie einander und stören auf psychischer und psychosomatischer Ebene die Harmonie. Nach den Weisheitslehren des buddhistischen Tantrayana entfaltet sich die Dynamik der beiden Energien vor allem in der Sexualität und im Sterbeprozess, den beiden großen Mysterien unserer Existenz. Dies zu erkennen und erfahrbar zu machen gilt als einer der zentralen Aspekte der spirituellen Entwicklung.

 

 

Furchtlosigkeit entwickeln

 

Angst hat viele Gesichter, doch die Wurzel aller Angst ist Angst vor Vernichtung. Was vernichtet wird, ist das, was wir „Selbst“ nennen – genauer: unser Selbst-Bild. Je künstlicher dieses Selbstbild ist, d. h. je weniger in Verbindung mit unserer Körper-Geist-Energie, desto angstanfälliger sind wir. Unser äußeres „Selbst“ ist von unserer Kultur geprägt und engt uns, so lange wir damit identifiziert sind, gewaltig ein. Der Macht dieser Prägungen entgehen wir, wenn wir durch Energie-Meditation mit immer tieferen Bereichen unserer Körper-Geist-Energie Kontakt aufnehmen und so die Ebene unserer Wahrnehmung verändern.

 

 

Traum-Yoga - Die Energiewelt des Traums entdecken

 

Träumen ist ein besonderer Seinszustand, in dem wir uns auf der Ebene des „Traumkörpers“ aufhalten. Der bewusste Umgang mit diesem Energiekörper gehört zu vielen schamanischen Traditionen, und Traum-Yoga ist auch Teil der tibetischen Tradition. Es handelt sich dabei um eine Erfahrungsebene, die über die psychologische Ebene des Träumens hinausgeht. Mit der Technik des Tagtraums und Methoden, die auf den Prinzipien des tibetischen Tantrayana basieren, können wir uns dieser Ebene nähern und die Hindernisse bearbeiten, auf die wir im Leben und Sterben stoßen.

 

 

Sterben und Tod - nach den Lehren des tibet. Totenbuchs

 

Das sogenannte „Totenbuch“, Bardo Chödol (Befreiung durch Hören), das im Westen bekannteste Werk des buddhistischen Tantra, ist ebenso ein Lebensbuch – es wiederholt all das, was der Sterbende in seinem Leben über die Natur seines Geistes und die subtilen spirituellen Energien gelernt hat. Laut diesen Lehren bietet sich im Prozess des Sterbens und des Todes die große Chance, all das zu verwirklichen, was man während des Lebens an spirituellen Errungenschaften entwickelt hat. Man könnte auch sagen: Die innere Freiheit und das geistige Glück, die wir im Leben erlangt haben, zahlen sich im Tod vielfach aus. Da das Bardo Chödol auf grundlegenden Prinzipien beruht, die kulturübergreifend gültig sind, kann man diese Prinzipien von ihrer tibetischen Kulturverpackung befreien und damit unmittelbar verständlich und zugänglich machen.

 

 

Heilen

 

In der tibetischen Kultur haben sich neben der ganzheitlichen Heilkunde auch Traditionen der Heilmeditation entwickelt, in denen schamanische und spirituelle Elemente einander ergänzen.

Heilen ist nicht so zu verstehen, dass damit in erster Linie Krankheit bekämpft und der Tod vermieden werden soll, sondern dass man eine Geisteshaltung entwickelt, mit der man Störungen physischer und psychischer Art transformieren und damit für das Leben und Sterben fruchtbar machen kann.